Einigkeit macht stark –  für eine gute Zukunft!

Fakt:

Erst die Diskussion, dann der Konsens: Der überwiegende Anteil der Entscheidungen des Gemeinderats erfolgte während der letzten Wahlperiode einstimmig. Komplizierte und höchst verfahrene Projekte wie das trimini-Projekt hätten ohne diese große Einigkeit im Gremium niemals zum Erfolg gebracht werden können. Konsequent daher die Idee einer Einheitsliste, der wir gerne beigetreten wären.

 

 

UWK-Ziel:

Den Gründern der UWK war schon damals klar: Nur wenn gewohnte Mehrheiten fallen und einer den anderen braucht, dann wird ein neues Denken im Gremium Einzug halten. Der Erfolg gab ihnen recht – heute wird im Gemeinderat effektive Sachpolitik gemacht. Genauso soll es weitergehen! Weitere große Projekte stehen an, bei denen die Gemeinde Einigkeit und damit Stärke beweisen muss.

Ver.di-Gelände –  Investition statt Spekulation

Fakt:     Das 1,4 ha große Areal wurde 2011 von Ver.di an einen privaten Investor verkauft. 2015 erfolgte der Weiterverkauf an die Unternehmensgruppe GERL. Bisher wird jedoch eher spekuliert als investiert. Dabei erweist sich der geltende Bebauungsplan als Bremsschuh, ist er doch sehr restriktiv auf den Bau eines Hotels und die Einbindung längst maroder Bestandsgebäude ausgelegt.
UWK-Ziel:

Wir alle wollen, dass auf dem ehemaligen Ver.di-Gelände neue Zeiten anbrechen. Die Grundzüge der Planung sind jedoch unbedingt beizubehalten. Die Interessen der Bürger und der Gemeinde genießen unbedingten Vorrang vor den Rentabilitäts-Zielen des Eigentümers. Mit uns wird es keine Einschränkungen bei der Nutzung des Seefestplatzes geben.

Neue Seestuben – sie existiert bereits!

Fakt:

Die alte Seestuben ist wirtschaftlich nicht mehr sanierungsfähig. Daher hat der amtierende GR  einen Bebauungsplan für Uferpromenade und neue Seestuben aufgestellt. Der absolut sehenswerte Neubau existiert bereits – allerdings nur als Modell im Maßstab 1:50.
UWK-Ziel:

Wir werden den Bau der neuen Seestuben samt Neugestaltung der Uferpromenade anstoßen. Los geht´s - damit unser schönster Fleck am Kochelsee zu alter Größe kommt!

 

Verkehr – im Kreis läuft´s besser

Fakt:

An schönen Wochenenden geht auf unseren Straßen nichts mehr. Daher immer wieder der Ruf nach der Umgehungsstraße. Aber seien wir ehrlich zu uns selbst: Eine Umgehung hat bei uns keinen Platz und kann daher seriös nicht gefordert werden.
UWK-Ziel:

Als erste Maßnahme für Kochel fordern wir einen Kreisverkehr im Ortszentrum, damit der Verkehr besser fließen kann. Ansonsten sollten die Anreize zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr deutlich ausgeweitet werden.

 

Sicherheit für unsere Jüngsten – für wen denn sonst?

Fakt:
Seit Jahren ist die Situation auf dem Weg zur Schule und den Kindergärten wenig zufriedenstellend. Zu eng, kein Gehsteig, zu viele Autos und für Kinderwagen zu hohe Bordsteine. Einiges wurde angepackt: Schulwegbegleiter, demnächst Übergangshilfe an der Kalmbachstraße. Aber alles kann das doch nicht gewesen sein, oder?
UWK-Ziel:
Die Wege für unsere Jüngsten müssen sicher, übersichtlich und barrierefrei sein – eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Gehwegabsenkungen, eindeutige Fahrbahnmarkierungen, zusätzliche Halteverbote und vielleicht ein markierter Gehstreifen im Bergfeldweg. Das wären einfache und kostengünstige Sofortmaßnahmen! Die Sicherheit unserer Kinder muss es uns allemal wert sein.

Walchenseekraftwerk – Unsere Natur gehört uns!

Fakt:
Nach dem Auslaufen der Nutzungsrechte müssen die Verträge zwischen Freistaat und Betreiberin des Kraftwerks neu verhandelt werden. Die betroffenen Gemeinden sind dabei anzuhören. Eine einmalige Chance, unsere Interessen künftig besser zur Geltung zu bringen!

 


UWK-Ziel:
Unsere Botschaft an die Verhandlungspartner: Wer auf Kosten unserer Natur Gewinne erzielt, muss einen Teil der Wertschöpfung hierlassen und für einen Ausgleich sorgen. Das Hin und Her bei der Gewerbesteuer wegen Konzernverrechnungen ist für den Gemeindehaushalt ein Roulettespiel - hier muss Kontinuität zugesichert werden. Am Ende möchten wir auch wissen, ob Rückkauf und Eigenbetrieb z.B. durch einen kommunalen Zweckverband eine realistische Alternative sind.

Ehemaliges Verstärkeramt – Denk mal, es wäre kein Denkmal…

Fakt:
Endlich Platz für den Bauhof, für unsere Blasmusik und unsere Jugend. Außerdem die Errichtung von sozial gefördertem Wohnraum (21 Wohnungen, 12 Plätze für Obdachlose) - soweit die ausgereifte Planung des amtierenden Gemeinderats. Eine private Initiative und das Denkmalamt haben uns vorerst einen Strich durch die gute Rechnung gemacht.
UWK-Ziel:
Denkmalschutz ist gut, aber unsere Planung ist besser! Wir wollen, dass die bisherigen Planungen zum Neubau weitergehen. Einwohner mit geringem Einkommen warten dringend auf Wohnraum, der alte Bauhof platzt aus allen Nähten und die Jugend möchte endlich ihren Jugendraum. Und mit Bahnhof und Schusterhaus haben wir durchaus ein „Herz für Denkmäler“ bewiesen.

„Over-Tourismus“ – wenn die Attraktivität zum Fluch wird

Fakt:

Alle Straßen dicht, wild parkende Autos, vermüllte Ufer: Die Demo am Walchensee hat es auf den Punkt gebracht: Das Maß ist voll – am Walchensee und auch am Kochelsee! Das Gefühl, von Naherholungssuchenden überrannt zu werden, macht sich breit - das neue Wort "Over-Tourismus" wurde geboren.


UWK-Ziel:
Einfach eine Schranke vors Ortsschild, Durchfahrtbeschränkungen wie in Tirol? So einfach werden Lösungen nicht sein, schon weil es der Kommune an Zuständigkeiten fehlt. Wir haben trotzdem Einiges mitangestoßen: Verkehrszählung, Walchenseekonferenz, Ranger für den Walchensee. Und wieder einmal gilt: Nur wenn wir im Gremium mit einer Stimme sprechen, werden wir bei den zuständigen Stellen etwas erreichen.

 

Wohnen und Arbeitsplätze - hiergeblieben!

Fakt:
Der Bodenrichtwert in Kochel liegt aktuell bei 600,- €, Ried 720,- €, Walchensse 500,- €, wurde aber mancherorts längst überboten. Die Mieten sind entsprechend teuer und für junge Familien fast nicht mehr bezahlbar. Wohnen ist zum Luxusgut geworden.
UWK-Ziel:
Wir werden auch künftig für Einheimischenmodelle werben, um preismindernd Einfluss zu nehmen. Damit der vorhandene Wohnraum unseren Bürgern erhalten bleibt, werden wir auch einer künftigen Beschränkung von Zweitwohnungen zustimmen. Außerdem stehen wir auch weiterhin zu einem Nebeneinander von Wohnen, Handwerk und Gewerbe. Denn "hier wohnen" und "hier arbeiten" gehören zusammen!

5G  – Fluch oder Segen?

Fakt:
Mit Höchstgeschwindigkeit rollt der neue 5 G Mobilfunk-Standard auf uns zu. Schon bald werden die Betreiber auch hierzulande aufrüsten. Staatliche Stellen und die Industrie halten die hochfrequenten Wellen für unbedenklich, doch es gibt durchaus Kritik von namhaften Wissenschaftlern und Ärzten. Tatsache ist, dass Langzeitstudien zu schädlichen Auswirkungen bislang fehlen. Fakt ist aber auch, dass es in Sachen Mobilfunk-Ausbau praktisch keine kommunale Mitbestimmung gibt.
UWK-Ziel:
Auch das soll´s geben: Wir sind gespalten! Einerseits begrüßen wir das „Ende aller Funklöcher“. Unser Kandidat Achim Schäfer warnt jedoch: „Bis wir sicher wissen, dass 5G ungefährlich ist, sollte der Ausbau nur auf´s absolut Notwendigste, z.B. Gewerbegebiete, beschränkt bleiben.“ Gesundheitsschutz geht wirtschaftlichen Interessen vor – darüber sind wir uns alle einig. Wir werden selbstverständlich die Bedenken der Menschen ernstnehmen und die weitere Entwicklung engmaschig verfolgen. Die Aufklärung zu diesem Thema sehen wir als zentrale Aufgabe der Kommune.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vielen Dank, dass Sie uns bei der Kommunalwahl vom 15.03.2020 mit 14,4 % der Stimmen zur zweitstärksten Kraft gemacht haben.

 

Unser Name ist Programm:

Unabhängig von Parteien und Fraktionszwang – uns geht´s alleine um die Sache! Diskutieren, überzeugen, Konsens finden – so geht Sachpolitik. Mit dieser Einstellung zu einer fundierten Sacharbeit hat die UWK einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Bilanz des Gemeinderats in den beiden zurückliegenden Legislaturperioden geleistet. Nach und nach haben sich immer mehr Mitglieder des Gremiums von unserer starken Idee einer überfraktionellen Sacharbeit „anstecken“ lassen – darauf sind wir schon ein bisschen stolz!

 

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© Thomas Eberl